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Neuwahlen bei der Freiwilligen Feuerwehr Schönbrunn am Lusen

 

Schönbrunn am Lusen.  Auf der Tagesordnung der 130. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schönbrunn am Lusen standen die Neuwahlen. 1. Vorsitzender Josef Hilgart, Kassenwart Rainer Petzi, Schriftführerin Sonja Küblböck sowie Beisitzer Helmut Piller wurden für weitere vier Jahre wiedergewählt. Zum 2. Vorsitzenden wurde Ludwig Pauli jun. gewählt. Der bisherige 2. Vorsitzende Josef Ranzinger stellte sich für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung. Jedoch bleibt er als Beisitzer weiterhin in der Vorstandschaft des Vereins tätig. Als Nachfolger für Beisitzer Tobias Miczka konnte der ehemalige Atemschutzleiter Ludwig Poxleitner gewonnen werden.  Tobias Miczka übernahm bereits im letzten Jahr die Atemschutzleitung. Als Beisitzer neu gewählt wurde Andreas Stadler.

Kassenprüfer bleiben Fritz Denk und Erich Aufschläger.

Vorsitzender Josef  Hilgart gab nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder Walter Schmid und Adolf Pauli einen Rückblick über das vergangene Jahr. Als Highlight hob er besonders die erst vor einem Tag durchgeführte Christbaumversteigerung sowie das Grill- und Weinfest hervor. Er bedankte sich nochmals bei allen für die Unterstützung sowie den Besuch der Veranstaltungen.

Dem Verein gehören zur Zeit 258 Mitglieder an. 28 Mitgliedern über 60 Jahren konnte zu runden Geburtstagen gratuliert werden. Auch der Seniorentag wurde wieder gemeinsam mit dem Patenverein durchgeführt.

Die Kassenprüfer Fritz Denk und Erich Aufschläger bestätigten eine sorgfältige Kassenführung durch Rainer Petzi. Das Vermögen des Vereins wurde sinnvoll eingesetzt. Die Vorstandschaft und der Vorsitzende wurden einstimmig von der Mitgliederversammlung entlastet.

Kommandant Andreas Denk berichtete über das aktive Vereinsgeschehen, dem 36 Frauen und Männer, darunter 11 Kinder und Jugendliche, angehören. Mit 17 Übungen und der Teilnahme an verschiedenen Lehrgängen konnten neue Erfahrungen gesammelt und das bisherige Können vertieft werden. Auch bei der großen Waldbrandübung und einer weiteren Alarmübung wurde teilgenommen.

Die aktive Mannschaft war bei 21 Einsätzen gefordert. Insgesamt wurden 187 Einsatzstunden geleistet. Kommandant Andreas Denk erinnerte an den Sturm Kolle im August bei dem das Einsatzgebiet der Feuerwehr Schönbrunn weitgehend verschont wurde. Jedoch konnten in einigen Ortschaften aufgrund des Stromausfalls keine Sirenen ausgelöst werden, die Leitstelle in Passau war nur mehr schwer zu erreichen. Kommandant Andreas Denk sagte, falls der Notruf über die 112 nicht sofort angenommen wird sollte man nicht auflegen, sondern weiter anläuten lassen, bis ein freier Disponent den Anruf annimmt. Durch mehrfache Anrufe werde die Leitstelle weiter belastet.

Kommandant Andreas Denk bedankte sich besonders bei Gerätewart Siegfried Dillinger, Atemschutzleiter Tobias Miczka, Jugendwart Simon Waßer sowie bei den Betreuern der Flammenhopser Barbara Eberl und Martina Graf für die geleistete Arbeit. Außerdem dankte er dem Verein für die Kostenübernahme der neu angeschafften Spinde im Gerätehaus sowie der Gemeinde Hohenau für den Zuschuss.

Andreas Denk gab nach 9 ½ Jahren seinen Rücktritt als 1. Kommandanten bekannt. Josef Küblböck trat ebenfalls von seinem Amt als 2. Kommandanten, welches er 21 ½ Jahre ausgeführt hatte, zurück. Die Gerüchte über den Rücktritt konnten aus dem Weg geräumt werden. Es sei nichts vorgefallen, es gab auch keine Streitigkeiten weder im Verein noch in der aktiven Mannschaft. Berufliche und persönliche Gründe führten zu den Entscheidungen.

Andreas Denk sagte, dass sich die Feuerwehr auf einem guten Stand befindet und man auf diesem Stand gut weiterarbeiten könne. Den Nachfolgern sagt er seine Unterstützung zu.

Kreisbrandmeister Michael Feuchter erklärte, dass mit der Novellierung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes die Möglichkeit aktiven Feuerwehrdienst zu leisten bis zu 65 Jahren bestehe. Er appellierte an die Mitglieder, diese Möglichkeit auszunutzen und die aktive Mannschaft mit ihrer Erfahrung zu unterstützen. Mit dieser Änderung soll die Tagesalarmstärke gesteigert werden.

KBM Feuchter wies nochmals ausdrücklich darauf hin, dass bezüglich der Rauchwarnmelderpflicht keine Kontrollen von Kaminkehrern, Feuerwehren oder sonstigen öffentlichen Organisationen durchgeführt werden.

3284 Mitglieder leisten im Landkreis Freyung-Grafenau aktiven Feuerwehrdienst, darunter befinden sich 1091 Atemschutzgeräteträger. Die Landkreisfeuerwehren wurden im vergangenen Jahr zu 2200 Einsätzen, darunter viele Sturmeinsätze, gerufen.

KBM Feuchter lobte den guten Ausbildungsstand der Feuerwehr, jedoch dürfe man sich darauf nicht ausruhen sondern sollte darauf aufbauen.

Die Grüße der Gemeinde Hohenau überbrachte 3. Bürgermeister Klaus Schuster. Er befürwortete die Anschaffung einer Sichtschutzwand, die z.B. bei Verkehrsunfällen benötigt wird. Die Anzahl der Gaffer sei nicht nur auf Autobahnen sondern auch im ländlichen Bereich gestiegen. Er appellierte an die Anwesenden gegen diesen „Trend“ zu arbeiten sowie Werbung für die aktive Mannschaft zu machen. In der Feuerwehr Schönbrunn gab es im vergangenen Jahr zwei Neuaufnahmen in der aktiven Mannschaft, bei der die Mitglieder nicht aus der Jugendfeuerwehr kamen.

Pfarrer David Raj Savarimuthu wünschte den Mitgliedern ein gutes neues Jahr. Er meinte es gebe nur gute und schwere Tage, aber keine schlechten Tage. Bei den schweren Tagen wird die Feuerwehr zu Einsätzen gerufen.

Auf die Frage ob denn die Feuerwehr nun führungslos dastehe, da die Kommandanten zurückgetreten sind und keine Neuwahlen stattgefunden haben, informierte 1. Vorsitzender Hilgart, dass die Gemeinde im Anschluss zu einer Dienstversammlung eingeladen hat, bei der dann die Neuwahlen durchgeführt werden. (PNP berichtete)

Für langjährige Vereinszugehörigkeit wurden geehrt:

25 Jahre: Schönberger Erwin;

40 Jahre: Büttner Max, Grünzinger Leopold, Hilgart Josef jun., Hilgart Ludwig, Hobelsberger Franz, Kubitscheck Helmut, Maier Johann, Nußhart Michael, Pichler Ludwig jun., Ranzinger Josef, Schmid Helmut, Schopf Franz, Schopf Lothar, Schreiner Walter;

50 Jahre: Danzer Otto, Denk Fritz, Hilgart Gerhard, Schmid Hermann, Seidl Hans, Seidl Herbert, Wagner Franz;

60 Jahre: Hilgart Max, Petzi Anton;

Außerdem wurden im vergangenen Jahr für 25-jährige Dienstzeit Andreas Denk und für 40-jährige Dienstzeit Ludwig Poxleitner und Siegfried Dillinger ausgezeichnet.

 

 


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